Opern
24Zur Opéra National de Paris gehört außer dem Palais Garnier aus dem 19. Jahrhundert die Opéra Bastille: Der Bau des Architekten Carlos Ott verfügt über eine High-Tech-Bühnenausstattung und rund 2.700 Sitzplätze, die alle eine gute Sicht auf die Bühne bieten. Seit einigen Jahren ist die Bastille-Oper sozusagen das Flaggschiff der Pariser Musiktheater. Der gewaltige Komplex steht an einer historischen Stelle: Hier fand am 14. Juli 1789 der berühmte Sturm auf die Bastille statt, mit dem die Französische Revolution begann. Und genau zum 200. Jahrestag des Ereignisses fand die Eröffnung des neuen Opernhauses statt – mit einem historischen Drama eines französischen Komponisten: den Trojanern von Hector Berlioz. Karten bestellen...

Wer hier auftritt, der gehört zu den ganz Großen der Opernwelt. Denn die „Met“ steht als Synonym für den Mythos Oper schlechthin. Schon seit ihrer Eröffnung im Jahre 1883 gilt die Metropolitan Opera als eine der führenden Opernhäuser weltweit. Indem sie sich mit der Philharmonie und dem State Theatre verband, wurde eine größere Spielstätte realisierbar.
1959 tat Präsident Eisenhower den ersten Spatenstich zum Bau des Lincoln Center for the Performing Arts. Das Innere des schlichten Gebäudes zieren zwei Wandgemälde von Marc Chagall. Im September 1966 wurde das Opernhaus mit der Welturaufführung von Samuel Barbers „Antonius und Cleopatra“ eröffnet.
Das Lincoln Center besitzt eine ausgezeichnete technische Ausstattung
und einen Saal mit 3.900 Sitzen, in dem jede Saison über 200 Darbietungen
stattfinden.
Ein Besuch in der nordamerikanischen Metropole ist zu ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Seit Ihrer Eröffnung im Jahre 1883 sind in der Metropolitan Opera bereits alle Operngrößen der Welt aufgetreten. Erleben Sie aufregende Opernabende in der "MET".
Saison 2010/2011 Karten
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Für jeden Dirigenten, Opernsänger oder Orchestermusiker ist es eine Ehre in der Metropolitan Opera in New York auftreten zu dürfen. Das umgangssprachlich einfach Met genannte Opernhaus gehört neben der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala zu den Top Drei-Opernhäusern der Welt. Das konnte zur Eröffnung noch niemand ahnen. Das ursprüngliche Gebäude wurde von reichen Geschäftsleuten am Broadway erbaut, die ihr eigenes Opernhaus besitzen wollten. In den ersten Jahren wechselte das Konzept mehrmals. Erst wurde alles auf Italienisch aufgeführt (sogar "Carmen" und "Lohengrin"), dann musste alles auf Deutsch sein (sogar "Aida" und "Faust"). Erst später setzte sich durch, was heute selbstverständlich erscheint: Alle Opern werden in ihrer Originalsprache aufgeführt. Heutzutage stehen in jeder Spielzeit mehr als 200 Opern auf dem Programm, die von mehr als 800.000 Gästen besucht werden.
Im September 1966 zog das Ensemble vom Broadway in neue Räumlichkeiten im Lincoln Center for the Performing Arts, dem bedeutendsten und bekanntesten Kulturzentrum der Stadt New York. Die Vorteile des Umzugs ins neu erbaute Gebäude lagen klar auf der Hand: Der Truppe stand bestes technisches Equipment zur Verfügung, außerdem fanden 3.900 Gäste im neuen Saal Platz. Das Lincoln Center liegt zwischen der Columbus und Amsterdam Avenue und zwischen der 62. und 65. Straße in Manhattan's Upper West Side. Neben der Met befinden sich im Lincoln Center auch die Philharmonie und das State Theatre.
Von Beginn an verfolgten die Intendanten der Met den Grundsatz, immer die berühmtesten und besten Sänger der Welt zu engagieren. In den frühen Jahren gehörte dazu Lilli Lehmann, die während der deutschsprachigen Periode das Wagner Repertoire dominierte. In den 1890er Jahren folgten Nellie Melba, Emma Calvé und die Brüder Jean und Edouard De Reszke. Im Jahr 1903 feierte Enrico Caruso als Herzog in "Rigoletto" sein Debüt an der Met. Bis zu seinem Tod 1921 stand er dort öfter auf der Bühne als in allen anderen Opernhäusern zusammen. In jüngerer Vergangenheit wurde Maria Callas auf dieser Bühne gefeiert. Ihren ersten Auftritt im berühmten Opernhaus hatte sie im November 1956 in "Norma". Auch Plácido Domingo und Luciano Pavarotti traten hier schon auf.
Nicht minder berühmt sind die Komponisten, deren Werke hier uraufgeführt wurden. So feierten mehrere Werke von Giacomo Puccini hier ihre Uraufführung, unter anderem "La fanciulla del West" (Das Mädchen aus dem goldenen Westen) im Dezember 1910 und "Il tabarro" (Der Mantel) im Dezember 1918. Wagners große Opern "Die Meistersinger", "Das Rheingold", "Siegfried", "Götterdämmerung", "Tristan und Isolde" und "Parsifal" erlebten ihre ersten Aufführungen auf amerikanischen Boden ebenfalls in der Met. Auch "Der Rosenkavalier", "Turandot" und "Boris Godunow" feierten hier ihre Amerika-Premiere. Zum großen Ruhm der Met trugen auch große Dirigenten wie Gustav Mahler und Felix Mottl bei.
Für alle, die sich die Vorstellungen im Opernhaus nicht anschauen können, bietet die Met einen ganz besonderen Service: Bereits seit Weihnachten 1931 werden die Samstagnachmittag-Vorstellungen von Dezember bis April live auf vielen Radiosendern der USA und Canada übertragen. Das erste Stück, das auf diese Weise ein deutlich größeres Publikum erreichte, war die Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck.
Ein weiteres Extra für die Gäste der Met wurde 1995 eingeführt:
Die "Met Titles", ein einzigartiges System für Simultan-Übersetzungen. In der Rückenlehne jedes
Sitzes befindet sich ein kleiner Bildschrim, der bei Bedarf genutzt werden
kann, bei Desinteresse aber nicht vom Bühnengeschehen ablenkt. Zusätzlich
besteht für schwerhörige Besucher die Möglichkeit, sich kabellose Kopfhörer
vor Beginn der Vorstellung auszuleihen.
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Teatro
La FeniceDas am 6. Mai 1792 eröffnete Opernhaus wurde in Anlehnung an das ursprüngliche,
einem Brand zum Opfer gefallenen Haus, "La Fenice" (ital. für Phönix), genannt.
Doch das Schicksal mit dem Feuer riss nicht ab: Sowohl im Jahre 1836 als
auch 1996 brachen erneut Feuer aus. Dem Ruf des berühmten Opernhauses, welches
Giuseppe Verdi sich für die Weltpremieren seiner Werke aussuchte, konnte
freilich auch diese Zerstörung nichts anhaben.
Gerne
stehen wir Ihnen für Informationen zu Opern natürlich
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